Plieninger, Theodor

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geb. 10. April 1856 in Stuttgart, gest. 13. Januar 1930 in Frankfurt a. Main.

Absolvierte 1876 eine kaufmännische Lehre in einer Chemikalienhandlung in Stuttgart. Arbeitete mehrere Jahre in Italien, England und Indien, bevor er 1891 in die Chemische Fabrik Griesheim eintrat und dort 1893 Vorstandsmitglied wurde. 1898 fusionierte das Unternehmen mit der Chemischen Fabrik Elektron und wurde dabei in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, deren Vorstandsvorsitz Theodor Plieninger 1910 übernahm. 1916 wurde er zum Dr.-Ing. e. h. der TH Stuttgart ernannt. 1925 wirkte er an der Gestaltung des Fusionsvertrages zur IG Farben mit, in deren Aufsichts- und Verwaltungsrat er ein Jahr später eintrat. Von 1923 bis 1928 war er Mitglied des Aufsichtsrats der Metallbank und Metallurgischen Gesellschaft, ab 1928 der Metallgesellschaft.[1]


Einzelnachweise

  1. Knetsch, Stefanie: Das konzerneigene Bankinstitut der Metallgesellschaft im Zeitraum von 1906 bis 1928. Programmatischer Anspruch und Realisierung. Stuttgart: A. Francke Verlag 1998, S. 172, Anm. 3