Bürgermeister

Aus Geschichtsseite Lauta
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Am 15. März 2015 wurde Frank Lehmann (parteilos) zum Bürgermeister von Lauta gewählt. Seit Mai 2015 ist er im Amt. Er setzte sich mit 59,73 Prozent gegen den amtierenden Bürgermeister Hellfried Ruhland (parteilos) durch, der 40,27 Prozent der abgegebenen Stimmen erhielt. Die Wahlbeteiligung lag bei 46,5 Prozent. Lehmann war zuvor Kämmerer der Gemeinde Spreetal.[17]

Die Kreisordnung für die Provinzen Preußen. Brandenburg, Pommern, Posen, Schlesien und Sachsen vom 13. Dezember 1872 galt ab 1. Januar 1874 auch für das Dorf Lauta. Damit fiel das seit Gründung des Dorfes bestehende Erbschulzenamt weg, welches zuletzt Johannes Richter ausgeübt hatte, und die Gemeinde wählte einen ehrenamtlichen Ortsvorsteher. Ortsvorsteher von Lauta-Dorf waren Adolf Säuberlich (1874 bis 1879), Matthes Platta (1879 bis 1885), Wilhelm Handrosch (1885 bis 1909) und August Scheack (1909 bis 1924).

Mit der Entstehung der Gemeinde Lautawerk im Jahr 1924, mit dem Ortsteil Lauta-Dorf, wurde das Bürgermeisteramt eingeführt.

Bürgermeister der Gemeinde Lautawerk bzw. ab 1965 der Stadt Lauta waren:

  • Arthur Gründlich (1924 bis 1933)
  • Dr. Paul Ferdinand Drossbach, NSDAP (1933)[18]
  • Kurt Nerlich, NSDAP (1933 bis 1945)
  • Albert Walter, durch SMAD eingesetzt (21. April 1945 bis Dezember 1945)
  • Alfred Müller, SED (1946 bis 1950)
  • Karl Rolke, SED (1950 bis Oktober 1963)
  • Egon Jürgeleit, SED (November 1963 bis März 1968)
  • Harry Genschorek, SED (April 1968 bis Mai 19990)
  • Rainer Rischer, Neues Wahlbündnis (Juni 1990 bis April 2001)
  • Hellfried Ruhland, Verband Freier Wähler (Mai 2001 bis April 2015)[1]


Einzelnachweise

  1. Quelle: Dokumentation der Stadtverwaltung Lauta